Posts mit dem Label Insektenhotel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Insektenhotel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 7. Mai 2017

Käferhäuschen im Küchengarten


Manchmal scheint sogar die Sonne. Das war letztes Wochenende, dieses ist leider wieder total verregnet, naja, die Natur braucht den Regen.
Also schnell noch im Nieselregen die Pilzhäuschen fotografiert.




 Sie haben letzte Woche noch mit in den Ofen gepasst, und weil mir die Häuschen eigentlich recht gut gefallen, werde ich jetzt noch Größere machen.
Auf dem roten Ton gefällt mir die rote Glasur besser, aber der grimmige Gockel wartet ja immer noch auf den Brand, also mache ich heute erst einmal helle Häuschen, gleich geht's los, denn das Wetter lockt überhaupt nicht nach draussen!

Sonntag, 23. April 2017

Bloß keine Langeweile...

Samstag, endlich Wochenende und eigentlich gerne für Gartenarbeit reserviert. Nach einem ausgiebigen Gartenrundgang habe ich aber genug gesehen, so viele Frostschäden hatte ich dann doch nicht erwartet.
Gefühle habe ich ähnliche wie nach einem Hagel im Sommer. Die einzige Hoffnung, es treibt hoffentlich wieder neu aus, und ich weiß was ich mir noch anschaffen muss : Vlies zum Abdecken.
Leider gibt es solche Frostnächte fast jeden Frühling bei uns.

Langer Rede kurzer Sinn, ich bin frustriert, es ist außerdem viel zu ungemütlich, bevor jetzt Langeweile aufkommt, ab in die Werkstatt.
Weiß auch nicht so recht, was ich machen soll, hab zwar was im Kopf, aber erst mal müssen Reste offener Tonpackungen verarbeitet werden....




Pilzhäuschen, Käferhäuschen, und der rote Ton ist verarbeitet :-)
Und die drei haben es geschafft, ich bin wieder guter Laune.
Die Dächer werde ich glasieren, der Rest wird patiniert.
Der Ofen muss schnell voll werden, also was hab ich denn schon fertig...
ah, der Gockel guckt auch schon ganz grimmig



Schon viel zu lange wartet er, knochentrocken, daß er endlich gebrannt wird.
Also aus einem anderen Rest schnell noch zwei Kollegen arbeiten



So, Frust abgebaut, Ton-Reste verarbeitet, also war es doch noch ein guter Tag.
Und das was in meinem Kopf ist, darf nun in die Tat umgesetzt werden, der Ofen muss ja voll werden!

Dienstag, 25. März 2014

Treibglocken und Rhabarbertöpfe






Das Bleichen von Rhabarber hat im ländlichen Garten eine lange Traditon. Durch das Überstülpen eines lichtundurchlässigen Treibtopfes, kurz vor dem Austrieb, kann man zwei bis drei Wochen früher ernten. Die gespeicherte Wärme des Tages verstärken den ohnehin schnellen Austrieb. Das fehlende Licht vermindert die Einlagerung der Oxalsäure, der Rhabarber schmeckt weniger säuerlich. Nach der Treiberei können die Töpfe neben den Stauden verbleiben, und bilden so einen schönen Anblick.




Inspiriert von historischen Vorbildern fertige ich verschiedene Modelle, aus verschiedenen, hochwertigen Steinzeugtonen aus dem Westerwald. Diese Töpfe sind nicht auf der Scheibe gedreht und auch keine Gießkeramik, sondern alle sind liebevoll von Hand, in der Aufbau-Technik, modelliert.
Nachdem der Topf fertig modelliert ist, muss er ca zwei Wochen trocknen, erst dann kann er das erste Mal gebrannt werden. Nach dem Schrüh-Brand mit 960°C, wird der Topf patiniert und ein zweites Mal mit 1200-1260°C, je nach Ton, frostfest gebrannt. So ist jedes Stück ein Unikat und nicht mit Baumarkt-Keramik zu vergleichen.

Aufgrund dieser aufwändigen Herstellung kann und will ich nur eine sehr begrenzte Zahl an Töpfen fertigen. Dies gewährt aber auch, daß nicht in jedem Garten ein Rhabarber-oder Treibtopf von mir stehen kann und meine Kunden eben auch etwas Einzigartiges besitzen.

Hier sind meine Rhabarbertöpfe erhältlich GartenTonArt - Shop






Und dann ist da natürlich auch mein Garten, der für mich Erholung, Kraft, Inspiration und Glück bedeutet.